Netstaler Sehenswürdigkeiten

Im Auftrag der  Stiftung Pro Netstal wurden (bezw. werden) die folgenden Netstaler Sehenswürdigkeiten mit Infotafeln versehen.

 

Für ausführliche Beschreibungen bitte die Titel anklicken

 

 

 

Wohnhaus von Mathias Ambühl, Anführer und Träger des Landesbanners bei der Schlacht von Näfels am Donnerstag, 9. April 1388.

 

 

Riegelhaus aus dem 15. Jahrhundert. Gehörte dem Stift des Klosters Säckingen. «Erfrischungsabsteige» für die Äbtissin vor dem Einzug in Glarus.

Die Äbtissin war verpflichtet, alle vier Jahre nach Glarus zu kommen. Beim Ausbleiben wurden die Landleute von ihren Leistungen entbunden.

 

 

Wohnhaus von Ratsherr und Landesfähnrich Johann Melchior Kubli (1750 - 1835),

Gerichtsschreiber beim Anna-Göldi-Prozess, Fürsprecher im Hexenhandel um Anna Göldi.

J. M. Kubli verhinderte als Politiker dank Verhandlungsgeschick einen Krieg mit den

Franzosen.

 

 

Erbaut im Jahre 1820. Ursprünglich hiess das Gebäude «Gasthaus zur Stadt London».

Strassenmeister Jakob Spälti liess dieses Haus für seinen aus Russland heimkehrenden Bruder Jost Spälti bauen.

 

 

 

 

Erste Kirche

mit Käsbissenturm und zwei Glocken (Spälti-Glöcklein von 1698).

Standort auf dem Hügel beim Friedhof.

 

Heutige Kirche

Erbaut von 1811 - 1813.Einweihung 31. Oktober 1813.Einzige Querkirche in der Region.

Bauwerk von regionaler Bedeutung, steht unter Heimatschutz.

 

 

 

 

Erbaut anfangs des 17. Jahrhunderts vermutlich von Ratsherr Johann Rudolf Stähli.

Es diente den Katholiken bis ins Jahr 1742 als Rathaus. Ältestes Gasthaus im Kanton Glarus, in dem bis ins Jahr 2018 noch gewirtet wurde.

 

 

 

Heutiges Restaurant  Napulé (früher Waage), Geburtsort des Schriftstellers Ludwig Hohl (1904 - 1980) 

Ludwig Hohl, Sohn von Pfarrer Arnold Hohl und Magdalena Zweifel, wurde am 4. April 1904 in diesem Haus geboren und lebte bis 1910 in Netstal. Danach zog die Familie Hohl in den Kanton Thurgau. Ludwig Hohl wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet.

Link zu Ludwig Hohl

 

 

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